AK Wirtschaft und Gesellschaft

Aus Grüne Kreis Gütersloh

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Inhaltsverzeichnis

Tagesordnungen/Protokolle zu den Sitzungen des AK Wirtschaft und Gesellschaft

Tagesordnung/Protokoll Do 19.6.08 18.00 Uhr im Grünen Büro

Tagesordnung/Protokoll Do 16.8.07 18.00 Uhr im Grünen Büro

Tagesordnung/Protokoll Do 24.5.07 18.00 Uhr im Grünen Büro

Tagesordnung/Protokoll Do 15.3.07 18.00 Uhr im Grünen Büro

Arbeitspapiere

Gütersloher Erklärung für ein Recht auf Ausbildung

Ideen für eine beschäftigungsfördernde Unternehmenssteuerreform

LDK-Anträge

Antrag "Recht auf Ausbildung" für die LDK am 16.6.07 in Bochum

Auf der KMV vom 29.3.07 einstimmig verabschiedet.

Unterstützer: KV Höxter


Presseartikel

Presseartikel zur Gütersloher Erklärung

Fakten

Wo Arbeit weh tut

Am Mittwoch, 14.05. um 0h15 sendete die ARD für mich überraschend einen Beitrag von Günter Wallraff unter dem Titel "Wo Arbeit weh tut". Eine halbstündige Sendung über die Arbeitsbedingungen bei einer Firma Weinzheimer in Stromberg/Rheinland-Pfalz. Diese produziert europaweit Aufbackbrötchen für den Lidl-Konzern.

Günter Wallraff hat sich hier als mittlerweile 65-jähriger als sportlicher 51-er ausgegeben und dort einen Job bekommen. Er filmte während seines Ein-Monats-Jobs sehr viel mit versteckter Kamera.

Ein erschreckender Bericht über die heutigen Arbeitsbedingungen! Falls jemand eine DVD davon möchte, bitte melden. Kein Problem!

Homepage Günter Wallraff: [1]

Wolfgang Spichale 04:48, 15. Mai 2008 (CEST)

Themenvorschläge

Zwangsverrentung durch Hartz IV

Anstatt auch Arbeit für Ältere zu unterstützen, sorgt die Politik dafür, dass 'störende Elemente ab 58' in die Rente geschickt werden. Selbstverständlich mit Abschlägen bis zu 18% auf die Rente. Restlebenslang, auf eigene Kosten.

Ich wäre einverstanden, wenn dies zu 100% geschieht. Damit würde zumindest ausgedrückt, dass man ausgemustert ist. Aber so wird die Unfähigkeit der Politik, die Gesellschaft umzustrukturieren, auf die zukünftigen ungewollten Rentner umgelegt.

Ungerecht in höchstem Grade!!! Eigentlich möchte ich Arbeit vermittelt bekommen, statt mich einfach stilllegen zu lassen! Das erfordert natürlich von der Politik geistige Anstregung, doch so findet sie wieder mal einfach nur den bequemsten und billigsten Ausweg! So werden etwas schwierigere Fälle einfach ausgegrenzt und beiseitegeschoben!

Und ich soll dabei auch noch die Nachteile lebenslang für das Versagen der Politik voll tragen! Wie man sich als Bürger behandelt fühlt, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen...

Stattdessen erwarte ich Konzeptionen seitens der Politik in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, wie mit diesen Problemen umgegangen werden kann! Und da ist Fehlanzeige!

[siehe auch Beitrag in Monitor am 25.10.2007]

http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=918&sid=171

Wolfgang Spichale 05:00, 27. Nov 2007 (CET)


Lohndumping auf breiter Basis

Unsere Bundeskanzlerin betont ständig, dass der Aufschwung ankommt. Aber wo, bei wem? Offensichtlich nur bei der vermögenden Oberschicht, denn die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander... Dagegen ist es so, dass bei den wirklich das Bruttosozialprodukt schaffenden Arbeitenden nichts davon ankommt - im Gegenteil!!! Löhne werden immer weiter heruntergeschraubt, Mindestlöhne nicht eingeführt, mittlerweile sind auch Freiberufler davon betroffen. Bald wird es so sein, dass Architekten und Rechtsanwälte Sozialhilfe beantragen müssen, weil durch normale Berufstätigkeit kein vernünftiges Einkommen mehr erzielt werden kann... Und die CDU/CSU mauert! Zuletzt bei den Mindestlöhnen für Postzusteller. Und nur, weil Springer gute Lobbyarbeit geleistet hat! Hier erhebt sich mal wieder die Frage: wem gehört der Staat eigentlich?

Ist unser Aufschwung nur mit Lohndumping auf breiter Basis finanziert?

Wolfgang Spichale 05:00, 21. Nov 2007 (CET)

Gedankenspielwiese

Hier sollten wir alles einstellen, was uns zum AK einfällt. Eine Art Brainstorming online...

Unterstützung von Hilfeleistenden bei der Verhinderung von Straftaten

Es kann nicht angehen, dass Menschen, die offensichtlich Hilfe leisteten, um Straftaten zu verhindern, ihre Karriere / finanzielle Stellung aufs Spiel setzen müssen. Ein Beispiel aus der zitierten TV-Sendung: ein Kleinselbständiger hat - selbst nach längerer Zeit - sowohl gesundheitliche und finanzielle Einbußen. Ca. 30.000 Euro. Er hat einen Mord auf offener Straße verhindert. Gesetzliche Ansprüche: keine, weil der Täter sich umgebracht hatte.

Der Weiße Ring hilft m.E. sehr gut, doch es sollte ein gesetzlicher Anspruch entstehen und nicht ein freiwilliger, damit die Verhinderer einer Straftat nicht noch persönlich belastet werden. Es gibt schon zu wenige, die bereit sind, einzugreifen, und die dann noch indirekt zu bestrafen, das kann nicht sein!

(angeregt durch die SWF-Nachtcafé-Sendung zum Thema 'Hinschauen oder Wegsehen - Brauchen wir mehr Mut?' vom 29.02.2008)

Wolfgang Spichale 04:50, 2. Mär 2008 (CET)


Menschengemäße Gesetze

"Gesetze in Deutschland sind so unflexibel wie Ampeln in der Nacht: der Alltagssituation nicht angepasst..."

Es werden willkürlich Grenzwerte und Beschränkungen definiert, die, knapp über- oder unterschritten, zu manchmal schon drakonischen Massnahmen seitens des Staates führen.

Besser wäre es doch zu prüfen, ob von einem gesetzten absoluten Wert nur relativ minimal und plausibel abgewichen wurde und dann auch nur angemessen reagiert wird.

Es würde bedeuten: einen absoluten Grenzwert definieren, aber gleichermaßen eine gewisse Bandbreite, die vielleicht rund 10% darum herum auch noch gerade so gültig ist, bevor die volle Sanktion einsetzt. Darin drückt sich eine gewisse Lebenserfahrung aus. Aber sind Beamte dazu in der Lage?

Menschen sind nun mal nicht digital, sondern analog veranlagt...

Wolfgang Spichale 04:42, 29. Nov 2007 (CET)


Arbeit für Ältere

"Da sagen 60jährige Personalchefs mit 70jährigen, fitten Eigentümern 50jährigen Bewerbern gegenüber, dass sie zu alt seien..." (von mir)

Der deutsche Jugendlichkeitswahn und falsche Politik haben viel dazu beigetragen, dass Unternehmen grundsätzlich Ältere nicht mehr einstellen. Forschungen haben dagegen ergeben, dass Ältere durchaus nicht krankheitsanfälliger oder seniler sind, sondern eher mit Erfahrung viel zum Unternehmenserfolg beitragen können. Dieselben Entscheidungsträger darüber sind ebenfalls meist schon nahe der Rente. Und Firmeneigentümer wollen oft mit 70 noch nicht das Ruder aus der Hand geben... Überall im Ausland hat man mit Älteren positive Erfahrungen gemacht, nur Deutschland verschenkt hierbei viel Potential.

Ältere werden ausgegrenzt, haben oft ihre Rente noch nicht erreicht. Alternative: der Gang zum Sozialamt, statt selbst produktiv irgendwo mitarbeiten zu können.

Das Ausland macht es besser. [Ich habe eine TV-Sendung aufgezeichnet, die hierzu gute Beispiele aus dem Ausland aufzeigt. Ich werde es als Skript zusammenfassen und hier einstellen.]

Es geht mir sehr um Arbeitsmöglichkeiten für noch nicht-Rentenempfänger, die am ersten Arbeitsmarkt jedoch keine Chance mehr haben. Was kann man tun?

Wolfgang Spichale 01:23, 28. Nov 2007 (CET)


Abmahnwahn gegenüber kleinen eBay-Händlern

Rechtsanwälte mahnen zunehmend Kleingewerbetreibende schon bei geringfügigsten Verfehlungen ab, weil das für sie gewinnbringend ist. Bis hin zu 1000 Euro beim 1. Anschreiben. Hier liegt m.E. ein eklatantes Missverhältnis vor.

Man sollte darauf drängen, dass die 1. Abmahnung ohne sofortige Kostenforderung erfolgen muss (oder höchstens in Relation zu einem kalkulierbaren Schaden). Dadurch wird die Abmahnung kleiner Kaufleute uninteressant für darauf spezialisierte Abzockanwälte.

Wolfgang Spichale 01:23, 28. Nov 2007 (CET)

Spekulationsverbot auf Energieträger und Grundnahrungsmittel

Mit dem Schmierstoff unserer Wirtschaft wird spekuliert. Auch Grundnahrungsmittel werden schon lange an der Börse gehandelt. Engpässe werden ausgenutzt, um Spekulanten zu bereichern, sonst niemanden. Nur: die Verbraucher müssen diese Gewinne finanzieren. Also: weg mit den Spekulantengewinnen auf Energie und Lebensmittel, die Grundstoffe des menschlichen (Über-)lebens!

Wolfgang Spichale 03:38, 28. Mai 2008 (CEST)

WebLinks

Recht auf Ausbildung: Ein Entwurf mit Beispielrechnungen hier

Lohndumping bei der Post (FAKT vom 27.11.2007) [2]

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